NACHRICHTEN
►GR 221: Neue Variante zwischen Castell d'Alaró und die Berghütte Tossals Verds (juni 2010)
→ Bald soll die ganze Hütte vom Castell d'Alaró geöffnet werden (ein Teil ist schon offen) und sie braucht eine Verbindung mit dem GR 221. Ein Abkommen mit einem der wichtigsten Landguten der Serra de Tramuntana: Solleric, hat die Öffnung des alten Weges ermöglicht. Die Variante wurde markiert, vom Gestrüpp gesäubert und, teilweise, neu steingepflastert.
- Wegweiser auf der Strasse Alaró- Orient mit dem Castell d'Alaró am Hintergrund-
- Eine Wanderspur am Rande der Strasse wurde auch angelegt-
- Neu restauriertes steingepflastertes Teilstück-
- Ende juni 2010 wurde noch gearbeitet-
- Landgut Solleric-
- Olivenhaine in Solleric-
- Wegweiser auf dem Pass Coll de sa Corona mit dem Puig des Tossals Verds am Hintergrund-
►Neuer Weg zwischen Estellencs und Banyalbufar
→ Seit Juni 2009 gibt es eine Umleitung für den GR 221. Ende Februar 2010 war sie zugänglich aber nicht markiert. Das Umweltamt hat die öffentliche Finca Planícia mit dem GR 221 (oberhalb Banyalbufar bei Son Sanutges- Camí des Correu) verbunden. Auf dieser Weise wird die private Finca Es Rafal umgangen. Man braucht nicht mehr nach Banyalbufar abzusteigen und dann die steile Teerstrasse bergauf zum Camí des Correu bergauf zu nehmen: Die Teilstrecke Estellencs- Esporles benötigt jetzt eine Stunde Gehzeit und 200 Höhenmeter (auf- und abwärts) weniger. Trotz der vielen Abzweigungen,folgt dieser Weg einer logischen Richtung (zuerst nach Norden und dann nach Osten).
→ Beschreibung der Umleitung: (Richtung Estellencs- Banyalbufar- Esporles). 3:30h von Estellencs nach Banyalbufar und 4:30h von Estellencs nach Esporles. Wenn die Teerstrasse der Finca Planícia erreicht wird, folgt man nicht mehr dem GR 221 (geradeaus markiert), sondern der Teerstrasse bergauf. 30 Minuten später befinden wir uns vor dem Herrenhaus Planícia. Statt rechts zum Gebäude, gehen wir geradeaus zur "Casa de ses Collidores" (markiert, 50 Meter entfernt). Hundert Meter nach diesem Haus, sehen wir halbrechts (praktisch geradeaus) einen Karrenweg, den wir aufsteigend nehmen (falls wir uns diese Abzweigung verpasst haben, kommen wir nach zwei Minuten an das gesperrte Gatter von Es Rafal). Nach 5 Minuten verläuft der Weg zwischen einem Kalkofen und einer Viehtränke. Dann steigen wir über eine Leiter nach links ab und 3min später finden wir eine zweite Leiter. Der Weg verläuft im Abstieg parallel zur Grenzmauer, von der er sich 8 Minuten später entfernt. Jetzt müssen wir aufpassen: Wir gehen nicht links auf den breiten Pfad abwärts sondern geradeaus flach weiter. Nach 50 Metern erreichen wir einen Fahrweg, den wir nach rechts aufwärts nehmen. Kurz danach (2 Min.) geht es wieder bergab und, 3 Minuten später, kommen wir an einem breiteren Fahrweg an. Wir gehen geradeaus abwärts, ignorieren nach 50 Metern eine Abzweigung nach rechts (sie wäre die logische Fortsetzung der Umleitung, aber ein Besitzer ist damit nicht einverstanden) und erreichen nach 5 Minuten einen Fahrweg. Wir biegen nach rechts ab, gehen am Bauernhof S'Arbossar vorbei (5 Min.) und treffen (nach 15 Min.) den markierten GR 221 -Camí des Correu (links nach Banyalbufar, rechts nach Esporles)
►17.02.09:Die Finca Planícia wurde erworben
→ Die Regierung hat die Finca Planícia (Banyalbufar) von 445 Ha. für € 11,2 Millionen kaufen. Das Landhaus (1500 qm) soll als Herberge des Weitwanderweges GR 221 umgebaut werden.
►Probleme in Es Rafal zwischen Estellencs und Banyalbufar

→ Seit dem Jahr 2001 gibt es im Bauernhof Es Rafal (auf dem Weitwanderweg GR 221 zwischen Banyalbufar und Estellencs) ein Gatter und einige Schilder. Das Gatter war, bis Februar 2007, offen. Ein Gerichtsurteil hat, Ende 2006, geklärt dass der Besitzer den Weg sperren darf. Das Urteil hat aber nicht geklärt, ob der Weg öffentlich oder privat ist.
→ In Februar 2007 waren die Gatter geschlossen. Das Umweltamt des Inselrates (verantwortlich für den Weitwanderweg) arbeitet zusammen mit dem Gemeinderat Banyalbufar, um eine endgültige Lösung zu finden. Das Umweltamt hat, Ende 2007, einige Informationstafeln aufgestellt. Die einzige Alternative ist die Hauptstrasse Ma-10. Das Gesetz des GR 221 könnte das Thema endgültig erledigen und ein Stück der privaten Finca enteignen.
►Juli 2008: Das Gesetz für die Planung des Weitwanderweges GR 221- Die Trockenmauerroute
→ Das Gesetz soll das Verlaufen des Weitwanderweges durch privates Land gewährleisten. Die offenen Abschnitte verlaufen auf öffentlichen Wegen oder über staatliches Land, ein Zehntel des geplanten Weitwanderweges wird jedoch privates Land durchqueren. In diesen Fällen versucht man, eine Vereinbarung mit dem Besitzer zu erreichen. Nur in extremen Fällen müssen Grundstücksbereiche enteignet werden, sofern die gesetzlichen Bestimmungen der Wegeplanung dies erlauben
→ Seine wichtigste Punkte sind:
* Seite 10: über Abkommen mit privaten Eigentümer.
* Seite 15: der GR 221 wird 135'26 km lang sein (+ 156,27 km Varianten)
* Seite 56: Etappen
* Seite 211: Berghütten
* Seite 212: Mögliche Enteignungen
→ Nur auf Katalanisch verfügbar: http://www.conselldemallorca.net/?id_section=1675.
►Dezember 2008: Das Gesetz für die Planung des Weitwanderweges GR 222- Route Artà - Lluc
→ Das Gesetz soll das Verlaufen des Weitwanderweges durch privates Land gewährleisten. Die offenen Abschnitte verlaufen auf öffentlichen Wegen oder über staatliches Land, ein Zehntel des geplanten Weitwanderweges wird jedoch privates Land durchqueren. In diesen Fällen versucht man, eine Vereinbarung mit dem Besitzer zu erreichen. Nur in extremen Fällen müssen Grundstücksbereiche enteignet werden, sofern die gesetzlichen Bestimmungen der Wegeplanung dies erlauben.
→ Seine wichtigste Punkte sind:
* Seite 9: die Länge des GR 222 wird 101.549m (+ 25.192m Varianten)
* Seite 11: Mögliche Enteignungen.
* Seite 23: Zusammenfassung der künftigen Schritten des Gesetzes.
* Seite 26: Etappen. 34 km (der gesamten 127km) verlaufen auf geteerten Strassen.
→ Nur auf Katalanisch verfügbar: http://www.conselldemallorca.net/?id_section=1841
►20.12.2005: Die Restaurierung des Weges "Camí de Ses Voltes des Galileu" ist fertig-
→ Am 20. Dezember 2005 wurden die Arbeiten beendet: Sie haben 5 Jahre gedauert und € 562.764 gekostet. Der Weg ist ein Teil des GR-221 zwischen Tossals Verds und Lluc. Um die Erosion zu verhindern hat man den steilen Hang mit 300 Bäume aufgeforstet.
►April 2003: Neue Strecke des Weitwanderweges GR-221: Tossals Verds- Lluc
- Strecke des GR 221 zwischen den Pässen "Coll des Telègraf" und "Coll des Prat". Von dort geht es rechts Richtung Tossals Verds-

- Ein Teil des neuen Wanderwegs zwischen dem Kloster Lluc und dem Pass " Coll des Telègraf". Es handelt sich um einen ehemaligen Schneesammlerweg-
→ Die Restaurierung des Schneesammlerweges war für die Mauerbauschule eine Herausforderung. Die Arbeiten haben im Jahr 2001 angefangen und wurden Ende 2005 fertiggestellt. Die Strecke beginnt an der Berghütte Tossals Verds und verläuft bis zur Abzweigung Richtung Font des Noguer- Cúber-Stausee. Von dort biegt der Weg rechts ab, geht an der Quelle "Font des Prat" vorbei und weiter aufwärts durch den herrlichen Wald bis dem Pass " Coll des Prat" (1.205 m). Dort wird die Mauer überquert und sofort nach links abgebogen. Eine neue Steinrampe hilft, die 3 Meter tiefe Felskluft zu überwinden. Jetzt geht der Weg vorbei an einer Schneespeichergrube und über einen schmalen Pfad bis dem Pass "Coll des Telègraf". Von hier verläuft der Weg nach rechts an einer zweiten Schneespeichergrube entlang. Jetzt geht es wieder bergauf Richtung "Puig des Galileu". Nach der Scharte geht es links bis zur Ebene und dort rechts zum spektakulären Serpentinenweg "Ses voltes des Galileu". Hier ist eine schwierige Arbeitsstelle der Mauerbauschule. Auf einer Forststraße wird die Autostraße überquert und auf dem Weg "Camí de sa Font Coberta" das Kloster Lluc erreicht.
►27.04.2003: Ein neuer Teil der umgebauten Berghütte Castell d'Alaró wurde in Betrieb genommen
→ Am 27. April 2003 wurde ein Teil der künftigen Berghütte "Castell d´Alaró" in Betrieb genommen. Das restaurierte Gebäude besteht aus 4 Zimmern mit je 4 Schlafplätzen, Heizung und Badezimmer. Jetzt kann die Restaurierung des Hauptgebäudes beginnen.(Tel. [0034] 971 182 112). Fertig mit 30 Plätze könnte die Hütte erst Ende 2009 sein.
→ Ein anderes Thema ist, wie man diese Berghütte an den Weitwanderweg GR 221 anschließen kann. Vom Orient-Tal über die Serra d´Alfabía nach Sóller gibt es mehrere Wege (Comasema + Es Barrancons, Pas de Na Maria, Coll de Jou), Richtung Finca L´Ofre. Sie sind aber alle gesperrt. Vom Orient-Tal zur Berghütte Tossals Verds muss man das gesperrte Landgut Solleric durchqueren. Dieser Weg darf nicht gesperrt werden: ein Gerichtsurteil muss dies endgültig klären. Im Jahr 2009 soll der Besitzer von "Solleric" einen Durchgangsvertrag mit der Regierung unterschreiben.
►Mai 2002: Die Berghütte Muleta, bei Port de Sóller, wurde eröffnet

→ Seit Mai 2002 verfügt Mallorca über eine zweite Berghütte: Muleta (Tel. [0034] 971 634271). Sie befindet sich 2 Kilometer von Port de Sóller entfernt.
►2002: Weitwanderweg GR 221: neuer Weg vom Cúber Stausee bis Binimorat und vom Coll de l´Ofre bis zum Bauernhof L'Ofre
→ Im Jahr 2000 hat man am Stausee Cúber den Weitwanderweg auf der Straße zur Staumauer markiert. Seit Ende Mai gibt es eine neue Strecke: der Weg umrundet den Stausee auf einer ungeteerten Straße an seinem nördlichen Rand entlang bis kurz vor den Bauernhof Binimorat. Von dort aus verläuft der Weitwanderweg auf dem Fahrweg bis zur Kurve nach Binimorat, wo man den direkten Weg zum Pass Coll de l'Ofre nimmt.
→ Im Jahr 2000 hat man vom Pass aus die Abkürzungen der Forststraße gekennzeichnet. Jetzt hat man den alten Weg ausgegraben! Vom Pass "Coll de l'Ofre" verläuft der neue Weg links vom ehemaligen Weg.
►2002: Neuer Weg von Tossals Verds bis Cúber
- Eine gesicherte Stelle auf den Weg vom Tossals Verds zum Cúber Stausee-
→ Der schöne Weg beginnt an der Berghütte Tossals Verds. Der schmale Weg verläuft am Westhang des Berges Tossals Verds entlang und hat eine wunderschöne Aussicht über den Gebirgsbach "Torrent d'Almadrà" links unterhalb. Die Schlüsselstelle "Pas Llis" ist mit Drahtseil gesichert und leicht zu überwinden . Danach geht der Weg bergauf, an einem abgestürzten kleinen Flugzeug vorbei, bis zum Pass "Coll de sa Coma dets Ases". Von hier geht es bergab zur Quelle "Font des Noguer" . Der Weg ist noch nicht gekennzeichnet.
→ Es handelt sich um eine interessante Variante (F) des Weitwanderweges GR 221. Auf dem markierten Weitwanderweg müsste man eine Stunde von Tossals Verds zur Abzweigung (nahe dem Coll des Coloms) zurückkehren. Die Variante ermöglicht, die Berghütte über einen Weg zu erreichen und über einen anderen zurückzukehren.
→ Bei der Umrundung des Berges Tossals Verds gibt es auch eine gute Alternative. Für den Rückweg von Cúber-Stausee zur Berghütte Tossals Verds spart man sich den steinigen und künstlichen Weg durch mehrere Tunnels (und die Mautgebühr!)
►November 2002: Die Regierung hat das Tal "Coma d'en Vidal", bei Estellencs gekauft. Hier wird eine Berghütte geöffnet
→ Der Bauernhof und das 50 Hektar- Grundstück "Coma d´en Vidal" wurden in November 2002 von der Regierung erworben. Das Geld stammt aus der touristischen Ökoabgabe. Die künftige Berghütte befindet sich 1 Stunde von Estellencs entfernt.
→ Der Weg durch das Tal ermöglicht eine neue Route zum Berg "S´Esclop" und ist ein Teil des alten Weges zwischen Estellencs und Capdellà. Die Restaurierung hat im Jahr 2007 beendet aber die Hütte ist noch nicht offen (Anfang 2009)